Internal Controls
Als Reaktion auf Bilanzskandale haben die USA im Jahr 2002 und Japan 2006 mit dem Sarbanes-Oxley Act (SOX) beziehungsweise dem Naibutousei (J-SOX) Gesetze über Interne Kontrollsysteme erlassen, die eine große Bedeutung für internationale Unternehmen haben.
Denn sie fordern von den betroffenen Unternehmen, ihre jahresabschlussrelevanten Prozesse und Kontrollen zu dokumentieren und das Interne Kontrollsystem auf seine Wirksamkeit hin zu testen. KPMG unterstützt seine Mandanten bei der Einführung entsprechender Systeme und bei ihrer jährlichen Überprüfung unter anderem mit den folgenden Dienstleistungen.
Der Sarbanes-Oxley Act (SOX) gilt als wichtigste Neuordnung der Finanzberichterstattung für börsennotierte Unternehmen in den USA seit den 1930er Jahren. Nach Aufsehen erregenden Bilanzskandalen soll das neue Regelwerk das Vertrauen der Anleger wiederherstellen.
Die japanische "Financial Services Agency" veröffentlichte am 15. Februar 2007 neue Anforderungen für Unternehmen, die an der japanischen Börse gelistet sind, die so genannten J-SOX. Der japanische Standard orientiert sich an den Anforderungen des US-Wertpapiergesetzes Sarbanes Oxley Act von 2002 (SOX).
Eine Ursache für den oft hohen Aufwand bei der SOX-Einführung beziehungsweise den Kosten begründet sich im enormen Umfang der dokumentierten Kontrollen. Die Herausforderung liegt deshalb darin, einen Ausgleich zu schaffen zwischen der Erfüllung der Compliance-Anforderungen und dem Ziel eines nachhaltigen Performance-Beitrags.
Ansprechpartner
Frank Wiethoff
PartnerKPMG
Tersteegenstraße 19-31
40474 Düsseldorf
T +49 211 475-6214 | fwiethoff@kpmg.com
