Nachhaltigkeitsmanagement bei Chemie und Pharma
Die Nachhaltigkeit der Unternehmenstätigkeit und eine entsprechende Berichterstattung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die chemische Industrie ist durch den hohen Ressourcenbedarf und Energieeinsatz in besonderer Weise mit dem Thema konfrontiert.
Gleichzeitig kann die Branche durch die Entwicklung innovativer Stoffe wie dämmende Materialien oder extrem leichte und dennoch stabile Kunststoffe sowie durch energieeffiziente Produktionsverfahren dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und zukunftsfähige Produkte zu entwickeln.
Nachhaltigkeitsmanagement eröffnet Chancen
Seit vielen Jahren gelten beim Umweltschutz, bei der Anlagen-, Produkt- und Arbeitssicherheit sowie beim Gesundheitsschutz in den Werken strenge Standards. Abhängig davon, wie gut oder schlecht die Themen rund um nachhaltiges Wirtschaften bearbeitet werden, resultieren mittel- und langfristig Risiken oder Chancen für den betriebswirtschaftlichen Erfolg. Nachhaltigkeitsmanagement umfasst also Komponenten des Risikomanagements, der Corporate Governance und der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens.
Aktuell ist zu beobachten, dass das Themenfeld aus folgenden Gründen immer mehr auf die Agenda des Top-Managements rückt:
- Institutionelle Investoren ziehen die Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit in ihre Investmententscheidungen mit ein.
- Nachhaltigkeitsberichterstattung rückt immer näher an den Geschäftsbericht heran.
- Art. 1 Nr. 9 BilReG und der damit geänderte § 289 HGB verpflichten Unternehmen, Belange in Bezug auf Umwelt und Mitarbeiter mit wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit im Lagebericht zu berichten.
- Der Klimawandel lässt weitreichende Veränderungen in tradierten Wertschöpfungsketten erwarten. In Zukunft kommen die Emissionen von Treibhausgasen dem Verbrauch einer Ressource gleich.
- Änderung des Verbraucherverhaltens mit dem Fokus auf gesteigerte Energieeffizienz und "klimafreundliche" Produkte und Dienstleistungen
Aus diesen Gründen beeinflusst das Thema Nachhaltigkeit indirekt den Unternehmenswert.
Unser Beratungsangebot zum Thema Nachhaltigkeit
- Unterstützung beim Aufbau von Nachhaltigkeitsmanagement-Systemen, die eng mit den allgemeinen Unternehmenszielen verbunden sind. Auf diese Weise wird das abstrakte Thema Nachhaltigkeit für Mitarbeiter und Stakeholder verständlich sowie mess- und steuerbar.
- Unterstützung bei der Erstellung von Sozial- und Umweltberichten
- Prüfungen von Nachhaltigkeitsberichten auf der Grundlage der "International Standards on Assurance Engagements (ISAE) 3000" oder des Prüfungsstandards PS 821 des Instituts der deutschen Wirtschaftsprüfer
- Bestimmung der CO2-Bilanz ("Carbon Footprint") und des Reportings auf Unternehmens- und Produktebene
- Durchführung von Due Diligences zu Umweltthemen (z. B. Umweltrisiken, REACH, Risiken aus dem Klimawandel)
- Definition von Programmen und Strategien auf dem Weg zu CO2-Neutralität von Produkten und Dienstleistungen ("Carbon-Offset")
- Sonderuntersuchungen zu Umweltthemen wie Verpflichtungen aus Boden- und Grundwasserverunreinigungen, Rekultivierungs- und Nachsorgeverpflichtungen für Deponien/Grundstücke/genutzte Bergrechte, Entsorgungsverpflichtungen usw.
Vir Lakshman
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